Northern Data AG nimmt erstes eigenes Rechenzentrum in Frankfurt in Betrieb

Northern Data AG

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Stefan Sickenberger, COO von Northern Data, erläutert: „High Performance Computing ist aus der Forschung und großen Teilen der Industrie nicht mehr wegzudenken. Charakteristisch sind parallele Prozessorsysteme und Cluster, die große Rechenoperationen innerhalb kürzester Zeit unter maximaler Stabilität verarbeiten. Dies wird umso effizienter, je niedriger der Energieverbrauch ist. Wir freuen uns, dass wir dabei mit Partnern aus der Forschung zusammenarbeiten. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf die Kooperation mit der Arbeitsgruppe Hochleistungsrechnerarchitektur der Goethe-Universität Frankfurt, die insbesondere im Bereich Green IT über eine sehr große Expertise verfügt.“

Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität und Mitglied im Board of Directors des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), kommentiert: „Wir freuen uns, mit Northern Data zusammenzuarbeiten. Konkret geht es um die Kopplung der Forschungshochleistungsrechner der Goethe-Universität und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung mit den Hochleistungsrechnern der Northern Data, sodass wir die vorhandene, externe Rechenleistung möglichst smart nutzen können. Hierbei können Spitzenlasten abgefangen oder auch besonders große Jobs mit minimalen Wartezeiten gestartet werden. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst unter anderem Berechnungen und Modellierungen der Teilchenphysik und der relativistischen Astrophysik, der Umwelt- und Atmosphärenphysik sowie der Lebenswissenschaften, zum Beispiel in der digitalen Pathologie zur möglichst präzisen und automatisierten Erkennung von Krebszellen in Gewebeschnitten.“

Aroosh Thillainathan, CEO von Northern Data, ergänzt: „Über allem steht unser Konzept ‘Design-to-Cost‘: Wir managen das Rechenzentrum und die Hardware des Kunden bis zur Software und können somit den Rechenzentrumsbetrieb auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden optimieren. Im Gegensatz zu reinen Co-Location-Anbietern, die keinen Einfluss auf beispielsweise die Lastverteilung ihrer Kunden und deren Softwareprozesse innerhalb des Rechenzentrums haben, können wir dies durch unsere Management-Software steuern. Unter anderem regeln wir auch die Kühlleistung bezogen auf die benötigte Rechenleistung sehr effizient und erreichen damit exzellente PUE-Werte. Unsere Kunden sparen dabei Energie und somit Kosten. Zusammen mit der gezielten Auswahl unserer Standorte in den nördlichen Regionen versetzt uns das in die Lage, unseren Kunden hochwertige, auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte HPC-Lösungen anzubieten und dabei extrem kosteneffizient zu bleiben.“

Über Northern Data:

Die Northern Data AG entwickelt und betreibt globale Infrastrukturlösungen im Bereich High Performance Computing (HPC). Das Unternehmen liefert mit seinen kundenspezifischen Lösungen die Infrastruktur für diverse HPC-Anwendungen in Bereichen wie Bitcoin Mining, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Big Data Analytics, IoT oder Rendering. Das international tätige Unternehmen ist heute ein führender Anbieter im Bereich von HPC-Lösungen weltweit. Northern Data bietet seine HPC-Lösungen sowohl in großen, stationären Rechenzentren an als auch in mobilen Hightech-Rechenzentren, die an jedem Standort weltweit aufgestellt werden können. Dabei kombiniert das Unternehmen selbst entwickelte Soft- und Hardware mit intelligenten Konzepten für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Northern Data Konzern beschäftigt aktuell rund 150 Personen.

Pressekontakt:

Northern Data AG
Dr. Hans Joachim Dürr
Head of Corporate Communications
Thurn-und-Taxis-Platz 6
60313 Frankfurt
E-Mail: h.duerr(at)northerndata.de
Telefon: +49 69 348 752 89

Investor Relations:

Sven Pauly
E-Mail: ir(at)northerndata.de
Telefon: +49 89 125 09 03 30

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